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Christine Helm
Im Hippel 70
55435 Gau-Algesheim
Tel. 0 6725-30 73 23
Fax 0 6725-30 73 24

 

 

Kiefergelenkstherapie bzw. Therapie bei craniomandibulärer Dysfunktion

Bei einer craniomandibulären Dysfunktion geht es um eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Oberkiefer und Unterkiefer, der Kiefermuskulatur und des Diskus. Das ist die Knorpelscheibe zwischen Ober- und Unterkiefer.

Es gibt vielfältige Ursachen, z.B.:
Störungen der Funktion der Zähne, der Kiefergelenke und der Kiefermuskulatur
Fehlstellungen der Zähne
nicht gut passender Zahnersatz oder fehlender Zahnersatz
entzündliche Veränderungen (Arthritis)
Arthrose des Kiefergelenks
Stress

Folgende Symptome können auftreten:
Schmerzen im Kiefer, Gesicht, Kopf, Nacken, Rücken und Gelenken
Zähne knirschen
Zähne aufeinanderpressen
Gefühl die Zähne passen nicht richtig aufeinander
Mund öffnen schwierig oder gar nicht möglich

Andere Beschwerden wie Schwindel, Tinitus, Augenflimmern, Doppeltsehen, Lichtempfindlichkeit können sich ebenfalls einstellen.

Ein derart komplexes Krankheitsgeschehen, kann nur ganzheitlich diagnostisch objektiviert und anschließend erfolgreich behandelt werden, wenn Zahnärzte und andere ärztliche und therapeutische Disziplinen eng zusammenarbeiten.

Was wird bei der Kiefergelenkstherapie in der Physiotherapie gemacht?

Verhärtungen der Muskulatur und Bewegungseinschränkungen und Fehlbewegungen von Gelenken werden ertastet.
Durch verschiedene Techniken werden die Muskeln gelöst und die Gelenke und der Diskus in die richtige Position gebracht.
Die Beweglichkeit des Kiefers und das Zusammenspiel aller Strukturen wird verbessert.

 

Das komplexe Krankheitsbild, in dessen Zentrum das Kiefergelenk steht, wird mit der Diagnose craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet.

Funktioniert und steht das Kiefergelenk mechanisch nicht in seiner richtigen Position, führt dies oft zu Störungen.

Mögliche Symptome:

  • Bruxismus = nächtliches Zähneknirschen oder - pressen führt zu Verspannungen der Kaumuskulatur

Menschen mit hohem Stressanteil und psychischer Anspannung in Ihrem beruflichen oder privaten Leben haben dies häufig. Betrifft. 30 % der Bevölkerung

  • Kauschwierigkeiten
  • Schmerzen im und/oder am Kiefergelenk
  • Kiefergelenksgeräusche:
  • Kieferknacken /-reiben
  • Veränderungen der Unterkieferbeweglichkeit -> Schwierigkeit den Mund zu Öffnen
  • Kiefergelenkentzündungen (Arthritis) nach Verletzungen oder rheumat. Erkrankung
  • Schluckbeschwerden
  • Ohrgeräusche (Tinnitus)
  • Ohrenschmerzen evtl. Hörminderung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Nackenverpannungen
  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Veränderungen in der gesamten Statik des Körpers
  • Veränderung des Gangbildes

Die Bedeutung des Kiefers in der Therapie hat in den vergangenen Jahren sehr stark zugenommen.
Ein Beleg hierfür ist das verstärkte interdisziplinäre Zusammenspiel zwischen Ärzten, insbesondere Zahnärzten und Kieferorthopäden, sowie den Physiotherapeuten.
Der Arzt kann Physiotherapie / CMD Behandlung verordnen und ein entsprechendes Rezept ausstellen

Zur Vorbeugung und Behandlung von cranio-mandibulären Dysfunktionen bieten wir
eine umfassende, ganzheitliche physikalische Kiefertherapie.

Nach einer ausgiebigen Befundaufnahme, bei der wir uns den ganzen Menschen ansehen und nicht nur das Kiefergelenk, erfolgt durch mehrere aufeinander abgestimmte Methoden die Kiefergelenkbehandlung.

Neben der reinen manuellen Physiotherapie, die Gelenkmobilisation und -stabilisation, Dehnung, Muskelentspannung und Muskelkräftigung beinhaltet, sind uns auch Eigenübungen für unsere Patienten wichtig.

 

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